Jahresbericht 2019 der Fußballdamen

Jahresbericht 2019 der Fußballdamen

Vertraulichkeit: 
allgemein
Relevanz (Abteilung): 
Fu&ball
Relevanz (Sparte): 
Fußball

Wie bereits in den Jahren zuvor begann am 07.01.2019 für insgesamt 5 Einheiten das berühmte Indoor-Cycling-Training mit unserer Vorradlerin Veronika Straub. Das Hallentraining wurde auch mit 7 Einheiten jeweils am Mittwochabend durchgeführt. Am 06.03.2019 betraten wir das erste Mal den Platz und gewöhnten uns so langsam an den Ball. Zuvor wurden 2 Laufeinheiten absolviert.

Unsere Aufgabe bei der „Maskierten Kneipe" war wie immer das Putzen am Rußigen Freitag. Mit 11 fleißigen Mädels wurde die Halle im Wisch aufgeräumt und durchgewischt. Am Faschingsdienstag waren wir zum zweiten Mal hinter der Theke zu sehen. Nach dem Umzug schenkten 7 Mädels in der Schnapsbar bis in den frühen Abend aus. Der Faschingsumzug fand auch in diesem Jahr ohne die Fußball-Mädels statt.

Die Vorbereitung für die Rückrunde war voll im Gange. Alle drei Freundschaftsspiele wurden gewonnen. Erstmalig in der Vereinsgeschichte fand heuer ein Trainingslager am Gardasee statt. Es waren fast alle dabei und es konnten 5 Trainingseinheiten beim schönsten Wetter und guter Stimmung durchgeführt werden. Das war echt eine tolle Erfahrung.

Die Verletzungen blieben trotz Trainingslager nicht aus. Zu den lang verletzten kamen leider neue dazu. Der Mangel an Spielerinnen zeigte sich bereits am ersten Spieltag in Peiting am 07.04.2019. Es musste auf Spielerinnen zurückgegriffen werden, die bereits in Rente gegangen waren. Das war leider keine Ausnahme und zog sich durch die ganze Rückrunde.

Wir beendeten die Saison auf dem 7. Platz mit 9 Punkten und 20:49 Toren. Das war nicht unser Saisonziel und der Abstieg konnte gerade noch, mit Ach und Krach, vermieden werden. Verabschieden mussten wir uns diesmal von 3 langjährigen Spielerinnen. Engstler Petra und Heiß Claudia gingen in Ihren verdienten Ruhestand. Die dritte im Bunde war unser langjähriger „Capitano" Freudling Petra.

Während der Sommerpause befassten wir uns intensiv mit dem Gedanken, eine Spielgemeinschaft zu gründen. Um den Spielbetrieb aufrecht halten zu können, waren wir eindeutig zu wenig Mädels. Das zeigte die letzte Saison und für die Zukunft sah es leider auch nicht viel besser aus. Darum wurde von der bestehenden Mannschaft beschlossen, die Spielgemeinschaft mit dem FC Thingau einzugehen. Damit der Spielbetrieb in Aitrang jedes Jahr gesichert ist, werden wir uns mit den Herren abwechseln und fangen somit im ersten Jahr in Unterthingau an zu trainieren und zu spielen.

Unter diesen Voraussetzungen begann die neue Saison 2019/2020 sehr spannend. Wir, die Aitranger Mädels, mussten sich erstmal an die veränderte Situation gewöhnen. Es war aber bald klar, dass wir durch die Spielgemeinschaft nur gewinnen konnten. Die Mädels wurden sehr schnell eine Einheit. Die Ergebnisse sprachen für sich. Nach fünf Vorbereitungsspielen wurde am 21.09.2019 das erste Punktspiel in Thalkirchdorf ausgetragen und gewonnen. Es folgte das Weiterkommen im Kreispokal in die nächste Runde. Hier geht es im nächsten Jahr weiter.

Momentan stehen wir auf dem 4. Platz mit 13 Punkten und 19:15 Toren. Wir haben ein Spiel weniger, weil es durch Nebel kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit abgebrochen werden musste.

In diesem Jahr absolvierten wir ca. 70 Trainingseinheiten. Insgesamt bestritten wir 21 Spiele und schossen 42 Tore. Unser Kader besteht momentan aus ausreichend Spielerinnen.

Die Bewirtschaftung unserer Heimspiele läuft hervorragend und dafür wollen wir uns bei den Herren-Teams recht herzlich bedanken. Ein Dank gilt auch der Rasenmäher-Crew, die es uns ermöglicht, auf besten gepflegten Plätzen zu spielen und zu trainieren. Beim Franz, unserem Streuer, wollen wir uns auch für die investierte Zeit bedanken. Unsere Torwart-Trainerinnen Karin und Steffi dürfen wir auch nicht vergessen. Ein recht herzliches Vergelt‘s Gott. Dem Sude, unserem Trainer, gilt auch ein großes Dankeschön. Außerdem möchten wir uns beim Vorstand und unseren Fans bedanken, die uns hoffentlich weiterhin so gut unterstützen.

Freudling Petra